Theorie-Praxis-Verknüpfung leicht gemacht
Die generalistische Pflegeausbildung, bei der die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu einem gemeinsamen Berufsbild zusammengeführt wurde, kennzeichnet sich durch eine immense Stofffülle und inhaltliche Komplexität. Um dies bewältigen zu können, bedarf es geeigneter Lerntechniken und Lernmethoden. Die Stofffülle muss nicht nur auf das Wesentliche reduziert werden, sondern auch mit der Pflegepraxis verknüpft werden, um effektiv und nachhaltig lernen zu können. Der Begriff Nachhaltigkeit meint in der Pädagogik das Verankern von Wissen im Langzeitgedächtnis, so dass es in unterschiedlichen Situationen prompt abrufbar ist. Wer nur kurzfristig lernt, kann den Stoff zwar vorübergehend, d.h. bis zur nächsten Klausur abrufen, vergisst ihn aber auf lange Sicht wieder. Damit der Lernstoff auch zur Abschlussprüfung und darüber hinaus abrufbar bleibt, muss er vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis befördert werden. Hierzu gibt es ganz unterschiedliche Lernmethoden. Der Pflegeguide-Puzzleball Denkansatz ist eine davon.
Theorie-Praxis-Verknüpfung mit dem Pflegeguide
Praxis- & Theoriewissen zu 20 Pflegethemen
Herzstück des Pflegebuches sind die illustrierten Durchführungsschritte (Fotostrecke) zu 20 zentralen Pflegethemen. Das WIE der Pflegehandlung (Pflegepraxis) wird mit dem Warum & Wozu (Pflegetheorie) verknüpft.
Hier ist ein Rohling zum Pflegeguide-Puzzleball Denkansatz
Hier gibt es kostenloses Lehr-Lernmaterial nur für dich!
Nutze das Material als Inspiration und erstelle eigene Lernfälle
Pocket-Fälle als interaktives Lernspiel
Das zu aktivierende Vorwissen befindet sich in einem unterhaltsamen Mystery-Fall, den es zu lösen gilt. Lernmotivation, Lernflow und Lernfreude stellen sich dabei automatisch ein. Die Mini-Fälle nutzen die Mystery-Methode und sind Edutainments (berufspädag. Lernspiele).
Jeder muss seine individuelle Lerntechnik und -methode finden, um effektiv und nachhaltig lernen zu können. Im Grunde geht es um das Erarbeiten einer komprimierten Lerngrundlage, auf der themenspezifische Kernfakten übersichtlich, verständlich und leicht lernbar zusammengefasst stehen.
Lernkarten und Lernzettel sind gängige und beliebte Methoden, um Informationen zu strukturieren und zu komprimieren. Lernkarten haben zumeist Pocket-Größe und passen in die Kitteltasche. Auf ihr haben nur wenige zentrale Begriffe oder eine einzige Skizze oder Formel Platz. Beschreibt man sie zweiseitig, wird sie zur klassischen Karteikarte. Auf der Vorderseite steht dann eine Frage oder Problemstellung, auf der Rückseite die Lösung. Lernzettel hingegen sind i.d.R. im DIN A4 Format. Hier kann der Stoff mit Überschrift, Unterzeile und Gliederungspunkten und/oder in Mind-Map Form präsentiert werden. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. So entstehen individuelle Lernhilfen. Nicht nur Lerntechniken, sondern auch Rahmenbedingungen spielen beim nachhaltigen Lernen eine Rolle. Hierzu gehören z.B. ein realistischer Zeit- und Lernplan, ein störungsfreier Lernplatz, ausreichend Beleuchtung und Belüftung und geeignete Lernpausen.
Sowohl Lernkatten als auch Lernzettel können fallbezogen erarbeitet werden. Fallbeispiele helfen bei der Verknüpfung der Theorie mit der Praxis und vice versa. Das Wissen wird vernetzt und nicht isoliert abgefragt, so wie es i.d.R. auch in Prüfungen der Fall ist. Die Detektiv-Pocket Fälle verquicken das zu aktivierende Vorwissen mit einem unterhaltsamen und berufspädagogisch-aufbereiteten Minifall. So macht Stoffwiederholung Spaß.
Stand: Januar 2025
Um den Textfluss nicht zu stören, wurde bei Patienten und Berufsbezeichnungen nur eine grammatikalische Form gewählt. Selbstverständlich sind in diesen Fällen immer alle Geschlechter (m, w, d) gemeint.
© S. Geppert 2020, Urheberin Lehr-Lern-Schablonen
© S. Geppert 2022, Urheberin Detektiv Pocket-Fälle
© S. Geppert 2023, Urheberin Aktivitätskarten
© S. Geppert 2024, Urheberin Visu LernMap